Stephans Blog: Philosophische Spiele

Hallo Leute,

es ist ja schon einige Zeit her. Inzwischen habe ich mein Thema geändert: Es wird um philosophische Super Nintendo-Spiele gehen. Dabei handelt es sich um Spiele, die ich in meiner Jugend gespielt habe und dann als Erwachsener noch einmal, wobei mir da natürlich die Unterschiede aufgefallen sind.

In diesem Beitrag werde ich das Format vorstellen:

Pro Spiel werde ich drei Teile machen:

  1. Technik
    1. Grafik
    2. Musik
    3. Steuerung
    4. Worldbuilding
    5. Gameplay
  2. Story
  3. Philosophische Themen

Im ersten Teil werde ich den technischen Aspekt erläutern, allerdings auch einen gewissen Vergleich mit anderen Spielen, die in genau demselben Jahr herauskamen, anstellen. Es handelt sich ja um ein VIDEOspiel, also ein optisches Medium. Wer heute noch so ein Spiel zocken möchte, wird natürlich seine grafischen Ansprüche herunterschrauben müssen.

Musik ist ein sehr wichtiger Faktor und meistens auch der, der nur dann auffällt, wenn er entweder nervt oder eine Situation richtig tragen, beziehungsweise formen kann. Die SNES ist auch wegen der schönen Musik, die sie erzeugen kann, sehr beliebt und uns werden einige Klassiker erwarten, auf die ich freundlicherweise per Link oder Kommentar hinweisen werde.

Steuerung ist der schwerste Teil, wenn es um die Beschreibung geht. Es ist etwas, was am besten selbst erleben muss. Trotzdem werde ich hier mein Bestes tun, um es passend zu beschreiben.

Mit Worldbuilding meine ich die Welt, die der bzw. die Entwickler des Spiels geschaffen haben. Wenn man Videospiele spielt, will man für eine gewisse Zeit eine andere Welt erleben. Hier ist es wichtig, dass ein Videospiel eine gute Atmosphäre aufbauen kann.

Unter Gameplay definiere ich die Regeln, die der Entwickler für die Spielwelt und den Spieler festlegt. Es ist das, was der Spieler betreibt: Spielen, also was genau der Spieler tut.

Ob es Spaß macht, ist in meinen Augen eine subjektive Empfindung.

Im zweiten Teil geht es um die Handlung. Ich werde primär über Rollenspiele berichten, weil diese wenigstens eines dieser beiden Dinge besitzen müssen

a)    Eine gute Story

b)    Ein gutes Kampfsystem

Eine gute Geschichte kann den Spieler fesseln und ihn dazu bringen, weiterzuspielen, auch wenn er das Kampfsystem nicht mag.

Falls die Story nicht überzeugen kann, aber dafür das Kampfsystem, dann hält den Spieler das Gameplay bei Laune.

Die großen Klassiker auf der SNES-Konsole besitzen üblicherweise beides und darüber hinaus noch mehr, um abwechselnd und interessant zu sein. Da ich in meiner Jugend primär die Klassiker gespielt habe, werde ich mich auf diese beziehen.

Aber wieso mache ich so etwas überhaupt?

Texte von Goethe, Schiller, Kafka und wie sie alle heißen, besitzen immer eine Bild- und eine Sachebene. Dasselbe Prinzip kann auch auf Fernsehsendungen und Videospiele angewandt werden.

Beispielsweise die Sendung „Die Dinos“. Als Kind hat man sich an den Puppen und am Baby erfreut, als Erwachsener hat man jedoch einen vollkommen anderen Blick darauf und bemerkt, dass diese Sendung enorm gesellschaftskritisch war. So ging es jedenfalls mir, als ich mir als Erwachsener wieder ein paar Folgen anschaute.

Einige Videospiele bleiben einem Spieler wegen ihrer Geschichte in Erinnerung, entweder, weil sie sehr originell ist (wie Chrono Trigger) oder auch sehr philosophisch und

Der zweite Teil wird also die Bildebene beschreiben, während der dritte und letzte Teil auf die Sachebene geht. Mit Philosophisch meine ich hier: Nachdenklich machend, also etwas, was den Spieler zum Reflektieren über sich selbst oder die Welt anregen soll.

Damit ist eigentlich alles gesagt. Wir sehen uns dann bald!

Stephan

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